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Laminatboden

Der erste Laminatboden wurde im Jahr 1977 von einer schwedischen Firma auf den Markt gebracht. Das sogenannte Clicksystem (Klebstofffreie Verbindung) wurde ca. 1996 entwickelt. Die Oberflächen waren bis zum Jahr 2008 meist glatt mit einer nur leichten Struktur, danach waren auch strukturierte Oberflächen (dem Echtholz nachempfunden) verfügbar. Im Jahre 2010 wurden in Europa von 20 Laminatherstellern ca. 400 Millionen Quadratmeter Laminatboden hergestellt.

  • Material

    Der Laminatfußboden hat klassisch einen dreischichtigen Produktaufbau: An der „Oberfläche“ besteht er aus einem Dekorpapier welches viele authentisch aussehende Holzreproduktionen, Fliesen-Designs oder auch Kreativdekore beinhaltet. Dieses ist mit einer Oberflächenbeschichtung aus Melaminharz versehen, welches die eigentliche Laufschicht des Bodens darstellt. Als Trägerplatte wird eine stark verdichtete Holzfaserplatte (HDF oder MDF) verwendet, worauf das Dekorprofil und auch die Oberflächenbeschichtung aufgebracht wird.

    Um eine abschließende Stabilität das Laminatbodens herzustellen, wird ein äußerst festes, formbares Papier als Gegenzug an der Unterseite eingebracht. Diese einzelnen Laminatboden-Schichten werden unter hohem Druck und bei hohen Temperaturen miteinander verpresst.

    Es gibt aber auch Laminatböden, bei denen die Trägerplatten direkt mit dem Dekor bedruckt werden und anschließend lackiert werden, elektrostrahlgehärtete Laminatböden mit einer Folienoberfläche.

  • Verfügbare Maße und Stärken

    Es gibt eine breite Auswahl an Paneelen mit unterschiedlichen Dekoren und auch unterschiedlichen Maßen und Stärken.

  • Herkunft / Ökologie

    Laminatfußböden bestehen überwiegend aus Holz.

  • Haltbarkeit

    Die Haltbarkeit der verschiedenen Laminatfußböden richtet sich nach der jeweiligen Beanspruchungsklassen die in der EN 13329 geregelt wird . Bei dieser „Europa Norm“ werden aufgrund von Tests und Erfahrung Laminatfußböden ohne Kenntnisse einzelner Festigkeitskennwerte für den jeweilig benötigten Zweck der geeignete Boden dargestellt.

    Es gibt folgende Beanspruchungsklassen:
    Für den Wohnbereich
    21 = mäßige Beanspruchung: z. B. Schlafzimmer, Gästezimmer, etc.
    22 = normale Beanspruchung: z.B. Wohnzimmer, Esszimmer, etc.
    23 = starke Beanspruchung, z.B. Küche, Flure, Esszimmer, etc.

    Für den Gewerblichen Bereich:
    31 = mäßige Beanspruchung: z.B.Hotelzimmer, Kleinbüros, Konferenzräume, etc.
    32 = normale Beanspruchung: z. B. Büros, Warteräume, Boutiquen, etc.
    33 = starke Beanspruchung: z.B. Großraumbüros, Kaufhäuser, öffentliche Gebäude, etc.

  • Hygiene und Allergiker

    Aufgrund der geschlossenen Oberfläche von Laminatböden, kann weder Staub noch Schmutz in die Oberfläche eindringen noch fest darauf haften. Hilfreich bei einer Hausstauballergie kann gerade in den Wintermonaten das Auslegen eines kleinen Teppichs sein, da sich durch die Wärmezirkulation in der Raumluft verteilter Staub im Teppich einlagert und dann außerhalb der Wohnung entstauben lässt.

  • Eigenschaften im Bezug auf Belastbarkeit und Abnutzung, Feuchtigkeit, Schmutzempfindlichkeit, Trittschall

    Ein Laminatboden wird meistens schwimmend im Clickverfahren auf einer Trittschalldämmung verlegt und ist somit auch leicht wiederaufnehmbar. Er ist durch die geschlossene Oberfläche sehr pflegeleicht, da kein Staub oder Schmutz eindringen kann. Jedoch sollte man verschüttete Flüssigkeiten vom Boden sofort aufnehmen und die Oberfläche ebenfalls nur nebelfeucht wischen, da der Laminatboden sehr feuchtigkeitsempfindlich (evt. Quellung der Trägerplatte) ist. Von verschiedenen Herstellern wird Laminatboden mit antibakterieller Oberfläche angeboten. Dieser verfügt dann über eine Oberfläche, welche Bakterien und Keimen keine Chance lässt.

  • Aufbereitbarer Belag

    Ein Laminatboden kann nicht angeschliffen und wieder aufgearbeitet werden. Es kann versucht werden stark beschädigte Fußbodenelemente durch einen Fachmann austauschen zu lassen. Bei kleineren schadhaften Stellen kann mit einem sogenannten Reparaturwachs gearbeitet werden.

  • Besondere Verlegeeigenschaften (z.B. ungerade Böden, auf vorh. Böden verlegbar, usw.)

    Ein Laminatboden ist durch die schwimmende, leimlose Verlegung rückstandslos wieder aufnehmbar und meist ohne große Vorbereitung auf den bestehenden Estrich zu verlegen.

  • Pflege und Oberflächenbehandlung

    Staub und nicht anhaftende Verschmutzungen werden durch einfaches Fegen oder Saugen aufgenommen. Gelegentlich sollte der Laminatboden nebelfeucht gewischt werden . (Siehe Pflegeanweisung Laminatboden)

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