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Teppichboden

Der Klassiker in Wohnungen und Eigenheimen. Es gibt eine große Bandbreite an Farbvielfalt und Varianten.

  • Varianten / Arten

    Getuftet / Gewebt

    Es gibt eine große Auswahl an Teppichböden, sowohl in der Farbgebung als auch in der Haptik. Die Teppichböden werden auf unterschiedlicher Weise hergestellt und es werden auch verschiedenste Materialien verwendet. Dieser textile Boden kann je nach Strapazier- und Komfortwert in unterschiedliche Objekte und Lebenssituationen verlegt werden.

  • Woraus besteht das Produkt?

    Verschiedene Herstellungsarten, hier die beiden häufigsten: getufteter Teppichboden:

    Tufting“ funktioniert nach dem Prinzip einer Nähmaschine: Nadeln bringen das sogenannte Polgarn in ein Grundmaterial - den sogenannten Erstrücken - ein. Bevor die Nadeln wieder zurück laufen, wird das durch Luftdruck eingebrachte Garn von Greifern festgehalten. So entstehen Schlaufen, die sogenannten Polnoppen, auf der Oberseite des Tuftinggewebes. Auf diese Weise ist ein Schlingenflorteppich entstanden, der sehr strapazierfähig ist. Die Oberflächenhaptik ist etwas härter als bei einen Veloursteppich, der eher eine samtartige Oberfläche besitzt.
    Veloursteppiche entstehen durch das Aufschneiden der Schlingen. Hierbei entsteht der so genannte Schnittflorteppich (Veloursteppich). Beide Teppicharten können je nach der Qualität, sowohl im Wohn- als auch im Objektbereich verlegt werden.

    Gewebte Teppiche werden auf Webmaschinen, dem sogenannten Webstuhl hergestellt, wobei mindestens zwei Fadensysteme, die Kette (Kettfaden) und der Schuss (Schussfaden), rechtwinkelig verkreuzt werden. Die vorgespannten Kettfäden bilden den Träger, in den sukzessiv die Schussfäden von einer Webkante zur anderen durch die gesamte Webbreite eingezogen werden. Bedingt durch das Herstellungsverfahren ist gewebter Teppichboden haltbarer als getuftete Waren. Darin liegt auch der höhere Anschaffungspreis begründet.

    Verlegearten
    Verkleben: mittels Dispersionsklebstoffen/Teppichboden liegt fest auf dem Untergrund/kann nicht rückstandsfrei entfernt werden.
    Verspannen: auf Nagelleisten mit Unterlegfilz / kann rückstandsfrei entfernt werden/ Unterboden muss nach Entfernung des versp. Teppichbodens nicht neu hergerichtet werden.
    Verkletten: nach Prinzip des Klettverschlusses / Wohnbereich nur im Randbereich / Objektbereich: vollflächig / kann rückstandsfrei entfernt werden/ Unterboden muss nach Entfernung des verkl. Teppichbodens nicht neu hergerichtet werden

  • Verfügbare Maße und Stärken

    Getufteter Teppichboden: Breiten 400 / 500 cm
    Gewebter Teppichboden: 200 cm
    Es gibt aber auch selbstliegende Teppichbodenfliesen, die auf der Rückseite mit einer Schwerbeschichtung ausgestattet sind.

  • Herkunft / Ökologie

    Bei Teppichböden unterscheidet man zwischen Naturfasern und Chemiefasern. Bei den Naturfasern unterscheidet man wiederum zwischen pflanzlichen Naturfaser und tierischen Naturfasern. Bei den pflanzlichen Naturfasern gibt es zum einen die Baumwolle, diese wird in der Teppichindustrie ausschließlich als Bindekette für gewebte Waren verwendet, da sie über eine sehr hohe Zugfestigkeit verfügt.

    Desweiteren gibt es noch Jute die ebenfalls über eine hohe Zugfestigkeit verfügt und als Zweitrücken bei Tuftingware oder als Füllkette bei Webware verwendet wird. Dieses Material wird nicht nur in der Teppichherstellung verwendet, sondern ebenfalls bei der Linoleumherstellung verarbeitet. Sisal und Kokos gehören ebenfalls zu den in der Teppichindustrie verarbeiteten pflanzlichen Naturfasern. Hieraus werden meistens gewebte Flachteppiche hergestellt. Sie beeinflussen das Raumklima positiv, da Sie über eine hohe Wasseraufnahmefähigkeit verfügen, außerdem sind Sie antistatisch und ziehen somit keinen Staub an. Bei den tierischen Naturfasern denkt man als erstes an Wolle. Dieses Material hat ebenfalls die Eigenschaft das Raumklima zu begünstigen, da Wolle ebenfalls sehr wasseraufnahmefähig ist. Nur die Wolle die vom lebenden Schaf geschoren und erstmals verarbeitet wird, darf mit dem Wollsiegel „Reine Schurwolle“ gekennzeichnet werden. Teppiche mit der Bezeichnung „Reine Wolle“ können aus wiederaufbereiteter Wolle bestehen. Daher ist die „Reine Schürwolle“ qualitativ hochwertiger. Es werden aber auch Teppiche aus Haaren einiger Ziegen-, Kamel- und Rinderrassen hergestellt.

    Auch Seide wird bei der Herstellung von sehr feinen handgeknüpften Teppichen verwendet. Es gibt einige synthetische Chemiefasern, die bei der Teppichbodenherstellung verwendet werden. Polyamid ist eine der häufigst verwendeten Fasern in der Teppichbodenindustrie. Sie zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Elastizität, höchste Abriebfestigkeit aller synthetischen Fasern, geringe Anschmutzneigung und eine schnelle Wiedererholvermögen nach Druckbelastung aus. Polyester wird aufgrund seiner eingeschränkten Abfärbbarkeit meistens nur als Trägermaterial für Tuftingbeläge verwendet. Die technischen Eigenschaften dieser Faser sind aber fast identisch mit Polyamid. Polyacryl hat eine sehr gute Anfärbbarkeit und wird sehr gerne als Effektgarn bei der Teppichbodenproduktion verwendet. Polyacryl hat große Ähnlichkeit zu Wolle. Die Faser ist sehr Abriebfest, hat eine gutes Wiedererholungsvermögen und Anschmutzverhalten.

  • Haltbarkeit

    Textile Bodenbeläge unterliegen keiner Qualitätsnorm. Teppichbodenhersteller unterziehen sich teilweise freiwillig einer Prüfung um ein Prüfzeichen (siehe unten) mit Einstufung in Strapazierwert (Wiederstandsfähigkeit gegen Gehbeanspruchung) und Komfortwert (Weichheit und Dichte der Pol/Nutzschicht) für den jeweiligen Teppichboden zu erhalten.

    Beim Strapazierwert gibt es die Einstufung: gering, normal, stark oder extrem.

    Beim Komfortwert gibt es die Einstufung: einfach, gut, hoch und luxuriös.

  • Hygiene und Allergiker

    Laut Aussage des deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. bindet Teppichboden den Staub und reduziert den Feinstaub bis zu 50 %.

  • Eigenschaften im Bezug auf Belastbarkeit und Abnutzung, Feuchtigkeit, Schmutzempfindlichkeit, Trittschall

    Die Belastbarkeit des jeweiligen Teppichbodens ist am Strapazierwert zu erkennen.

    Bei Teppichböden gibt es verschiedene Zusatzeignungen
    Antistatisch: hier werden Teppichböden eingestuft, bei denen die Personenaufladung so gering ist, das keine spürbare Entladung auftritt.
    Stuhlrollengeeignet: hier werden Teppichböden eingestuft, die bei der Nutzung von Bürorollstühlen keine starke Veränderung der Oberseite des Belages zeigen.
    Treppengeeignet: hier werden Teppichböden eingestuft, welche für den Gebrauch auf einer Treppe (stärkere Belastung durch angerundete Treppenkante, daher höherer Verschleiß) geeignet sind.
    Fußbodenheizungsgeeignet: hier werden Teppichböden eingestuft, wenn sie genügend Wärmeleitfähigkeit und Wärmealterungsbeständigkeit aufweisen und antistatisch sind. Die Zusatzeignungen werden meistens als Abbildungen auf den Teppichbodenrückseiten oder auf den technischen Daten dargestellt.
    Teppichboden vermindert im Gegensatz zu Hartbelägen den Raumschall.

  • Besondere Verlegeeigenschaften (z.B. ungerade Böden, auf vorh. Böden verlegbar, usw.)

    Um den Gehkomfort zu erhöhen, die Wärmedämmung zu verbessern, den Trittschall zu vermindern oder die Lebensdauer zu verlängern, kann unter dem Teppichboden noch zusätzlich eine Unterlage aus elastischen oder textilen Stoffen verlegt werden.

  • Pflege und Oberflächenbehandlung

    Bei textilen Bodenbelägen sollte die Unterhaltsreinigung im Idealfall mit einen Bürstsauger durchgeführt werden. Bei der Unterhaltsreinigung werden täglich anfallender Staub, Schmutz und Sand entfernt. Bei der Unterhaltsreinigung werden auch wenn mögliche Flecken entfernt. Je frischer ein Fleck ist, desto leichter kann er entfernt werden. Bei hartnäckigen Flecken sollte der Rat eines Reinigungsfachmannes eingeholt werden.

  • Wichtige Hersteller / Anbieter

    z. B. Vorwerk, Girloon, JAB, Infloor, Anker, Fletco

  • Weitere Bilder / Impressionen

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