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Parkettboden Massiv

Parkettboden hat bis heute durch seine Natürlichkeit, seine Exklusivität, seine Langlebigkeit, seine Wertbeständigkeit und seiner zeitlosen Schönheit einen sehr hohen Stellenwert erhalten. Jeder verlegte Parkettboden ist ein Unikat, kein Boden gleicht dem anderen. Durch die Vielfalt an Holzarten, Formen und Farbtönen findet man für jeden Einrichtungsstil den passenden Boden. Heute stellt die deutsche Parkettindustrie jährlich mehr als 12 Millionen Quadratmeter Parkett her.

  • Varianten / Arten

    Mosaikparkett, Hochkantlamelle, Lamparkett, Stabparkett, Massivholzdiele

    Der Werdegang des Parkettbodens in Europa wurde in Form von rohen Bohlen die nebeneinandergelegt wurden, schon im 13. Jahrhundert bekannt. Später wurden daraus gehobelte Dielen, die meist aus Weichhölzern wie Tanne, Fichte oder Kiefer bestanden. Im 16. Jahrhundert begann man damit, dieser “ Bretterboden“-Anordnung unterschiedliche Längen und durch das Färben der Oberfläche mit verschiedenen Beizen als repräsentativen Bodenbelag einzusetzen. Um die Monarchien und Patrizierhäuser mit prunkvollen Böden zu schmücken wurden dann tropische Hölzer mit neuen Farbgebungen aus fernen Ländern importiert.

    Zum festen Bestandteil der Innenausstattung von der wohlhabenden Oberschicht wurde der Parkettboden im 17. Jahrhundert. In Frankreich wurde der Tafelboden erfunden, welcher auch heute noch in einigen Barockschlössern zu bewundern ist. Im 18. Jahrhundert wurden kunstvolle Intarsienmuster auf dem Boden gezeigt.

    Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert mit Dampfmaschinen, Sägewerken und maschinellen Bearbeitungstechniken fand das Parkett nun auch seinen Weg in die Wohnhäuser und öffentlichen Gebäude der Bürger. Aus den breiten Dielen wurden schmalere Stäbe. Durch die Produktion dünner Stahlnägel und verbesserter Klebstoffe wurde das Verlegen erleichtert. Die Oberflächenbehandlung von Holz mit Ölen war schon in der Antike bekannt, diese wurde in den 1950er Jahren perfektioniert.

    Heute hat der Parkettboden durch seine Natürlichkeit, seine Exklusitivät, seine Langlebigkeit, seine Wertbeständigkeit und seiner zeitlosen Schönheit einen sehr hohen Stellenwert erhalten. Jeder verlegte Parkettboden ist ein Unikat, kein Boden gleicht dem anderen. Durch die Vielfalt an Holzarten, Formen und Farbtönen findet man für jeden Einrichtungsstil den passenden Boden. Heute stellt die deutsche Parkettindustrie jährlich mehr als 12 Millionen Quadratmeter Parkett her.

  • Woraus besteht das Produkt?

    Massivholzparkett besteht aus homogenem Holz, und wird in der Regel als Rohware verlegt und vor Ort mit einer individuellen Oberflächenbehandlung versehen. Es kann aus über 30 gängigen Laub- und Nadelhölzern der zu Ihnen passende Holzton ausgesucht werden. Jede Holzart für sich hat Ihren ganz eigenen Charme und eine einzigartige Musterung. Da sind zum einen die hellen Hölzer. Vom weißlichen Ahorn, über die Birke, welche sehr fein und gleichmäßig strukturiert sind. Dann noch die Esche, die durch Ihre Farbgebung sehr gut z. B. in den nordischen Einrichtungsstil paßt. Oder die Erle, die sehr dezent gemasert ist, ganz im Gegensatz zu der Kiefer, die mit ihren markanten gleichmäßigen Jahresringen, ihrer abwechslungsreichen, ausdrucksstarken Maserung und Struktur besticht.

    Exklusiv und hochwertig wirken Rottöne, wie sie bei der Buche oder Kirsche zu finden sind. Das am häufigsten verwendete Holz in Europa ist die Buche, die durch seine ruhige und elegante Ausstrahlung ein sehr gleichmäßiges Erscheinungsbild ergibt. Eine sehr exklusive Optik wird aber auch durch die einzigartige Farbgebung des Kirschholzes erzielt, welches vom cremefarbenden Splintholz bis hin zum eher rötlichem Kernholz reicht.

    Daneben gibt es eine breite Palette von warmen und hellen Brauntönen, wie z. B. die Eiche. Die Eiche ist der Klassiker unter den Bodenbelägen. Sie ist sehr robust und harmonisch strukturiert und ist wohl die verbreiteteste und beliebteste Holzsorte bei der Fußbodenherstellung. Trend ist auch die Räuchereiche, die durch eine spezielle Behandlung – das "Räuchern" – eine dunklere Farbe erreicht, wie auch die Exotenhölzer, Sucupira oder Wengé.

  • Verfügbare Maße und Stärken

    Mosaikparkett besteht aus einzelnen Vollholzlamellen von 8 mm Stärke, einer Breite bis 25 mm und einer Länge bis zu 165 mm. Die Lamellen werden meist auf einem Klebenetz als sogenannte Verlegeelemente geliefert. Es gibt folgende Verlegemuster: Würfelmuster, parallel, englischer Verband, Fischgrät, Flechtmuster. Es ist ein preiswerter Gebrauchsboden für alle Anwendungsbereiche.

    Hochkantlamelle: Diese „Holzlamellen“ bestehen aus massiven Holz und haben eine Stärke von 10 und 22 mm. Die Abmessungen entsprechen dem Mosaikparkett-Stäbchen, allerdings senkrecht gestellt. Dieses Material wird ebenfalls auf einer Verlegeeinheit geliefert und wir fest mit dem Untergrund verklebt. Es wird auch häufig als „Industrieparkett“ bezeichnet, da es äußerst robust ist und auch häufig im Gewerbebereich, wie z.B. Büros, Gaststätten und anderen öffentliche Gebäuden seine Verwendung findet. Hochkantlamelle findet aber auch immer mehr „Fans“ im privaten Wohnbereich.

    Lamparkett: Diese massiven Glattkant-Parkettstäbe besitzen keine Nut- und Federverbindung. Sie haben eine Stärke von ca. 10 mm. Die Abmessungen variieren herstellerbedingt. Es eignet sich besonders für den Renovierungsbereich und wir fest mit dem Untergrund verklebt.

    Stabparkett: Diese Massivholz-Parkettstäbe werden mit ringsumlaufender Nut geliefert und werden bei der Verlegung mit Querholzfedern miteinander verbunden. Bei bestimmten Abmessungen verfügt der Parkettriemen bereits über Nut- und angehobelter Feder. Stabparkett hat meist eine Stärke von 14, 15, 16 oder 22 mm Massivholz, ist zwischen 250 mm bis 600 mm lang und verfügt über eine Breite von 60 bis 80 mm. Stabparkett wir auf Estriche geklebt oder auf einen Blindboden genagelt.

    Massivholzdiele: Dieses ist eine der ältesten und einfachsten Form des Holzbodens. Die Bretter bestehen aus Laub- oder Nadelholz und werden mit dem Untergrund verschraubt (Balkenlage) oder verklebt (Estrich). Die Verklebung des Dielenbodens ist nicht bei jeder Holzart und Abmassen möglich. Lassen Sie sich beraten. Dieses großformatige Produkt hat unterschiedliche Breiten und Längen.

    Alle vorgenannten Parkettarten sind eigentlich von der Oberfläche her unbehandelt, sie werden nach der Verlegung vorort geschliffen und mit einer Oberflächenbehandlung versehen.

  • Materialeigenschaften

    Haltbarkeit

    Massivholzparkett ist ein Boden für mehrere Generationen, da er sehr robust und langlebig ist. Für den jeweiligen Einsatzzweck muss individuell entschieden werden welche Holzart passlich ist. Es gibt weiche Hölzer, die in eher in Räume mit wenig Beanspruchung, wie z. B. Schlafzimmer verwendet werden. Für stärker beanspruchte Räume wie z. B. Flure oder Küchen sollte man sich besser eine härtere Holzsorte aussuchen. Die Widerstandsfähigheit eines Parkettbodens wir durch den sogenannten Brinell-Wert ermittelt. Hier eine Liste unterschiedlicher Hölzer mit Härtegrat:

  • Holzart und Härte

    Holzart Härte in N/mm² Holzart Härte in N/mm²
    Afrormosia 37 Afzelia 40
    Ahorn europäisch 30 Ahorn kanadisch (Hard Maple) 34
    Bambus (eigentlich kein Holz) 40 Birke kanadisch (Yellow Birch) 34
    Birke europäisch 22 Birnbaum 32
    Bilinga / Aloma 35 Bangkirai (Yellow Balau) 63
    Buche 34 Cabreuva 45
    Cumaru 60 Douglasie 18
    Eiche 34 Esche 38
    Erle 12 Roteiche 34
    Brauneiche 34 Fichte 12
    Hainbuche / Weißbuche 36 Hevea 45
    IPE Lapacho 51 Jatoba 41
    Kambala / Iroko 30 Kiefer 19
    Kirschbaum europäisch 29 Kirschbaum amerikanisch (Black Cherry) 25
    Lärche 19 Merbau 40
    Sapeli 30 Nussbaum amerikanisch (Black Walnut) 26
    Nussbaum europäisch 32 Olive 51
    Pitch Pine 36 Panga-Panga 35
    Robinie 46 Sucupira 43
    Teak Afrika 30 Teak Burma 28
    Wenge 40
  • Hygiene und Allergiker

    Parkettboden ist für Allergiker der ideale Bodenbelag, weil er anders als etwa Teppichboden den Schmutz nicht automatisch anzieht und leicht zu reinigen ist. So zieht mit einem Echtholzboden nicht nur Wärmeund Behaglichkeit sondern auch Hygiene ins Haus, da der Belag wischbar ist. Ein weiterer großer Vorteil von Parkett ist seine geringe elektrische Leitfähigkeit. Es entstehen keine elektrostatischen Aufladungen, wie es beispielsweise durch die Reibung von Schuhsohlen auf synthetischen Belägen üblich ist. Deshalb bleiben Staub- und Schmutzpartikel nicht am Parkettboden haften.

  • Eigenschaften im Bezug auf Belastbarkeit und Abnutzung, Feuchtigkeit, Schmutzempfindlichkeit, Trittschall

    Parkettböden sind sehr robust und auch belastbar. Sie werden nicht nur in privaten Wohnbereichen, sondern auch in Objektbereichen wie z. B. Gaststätte, Kaufhäusern und auch Museen verlegt. Ein versiegelter als auch ein geölter Parkettboden haben einen natürlichen Verschleiß. Durch die fachgerechte Reinigung und Pflege mit den entsprechenden Pflegeprodukten kann man den Verschleiß hinauszögern.

    Da es sich beim Massivparkett um Holz, also einen natürlichen Belag handelt, sollte man im Gebrauch mit Wasser vorsichtig sein, da es bei längerem Kontakt zu Quellungen kommen kann.

    Parkettboden hat nur eine geringe elektrische Leitfähigkeit, so das Staub- und Schmutzpartikel nicht am Parkettboden haften bleiben und leicht zu entfernen sind. Außerdem kann bei einer stärkeren Verschmutzung eine Grundreinigung durchgeführt werden, dieses sollte aber durch einen Parkettfachlegebetrieb geschehen. In der Regel wird Parkettboden fest mit dem Unterboden verklebt, hierdurch entsteht eine feste Verbindung zwischen Parkett und Untergrund, dieses reduziert den Raumschall auf ein Minimum.

  • Aufbereitbarer Belag

    Parkettboden ist ein hochwertiger Belag der über Generationen hinweg verwendet werden kann. Da er aber einem natürlichen Verschleiß über die Jahre ausgesetzt ist, muss er von Zeit zu Zeit einer Auffrischung unterzogen werden. Der bestehende Parkettboden wird abgeschliffen und mit einer neuen Oberflächenbehandlung versehen, danach werden Sie Ihren Boden nicht wiedererkennen, da er im neuen Glanz erstrahlt.

  • Verlegearten

    Der Parkettboden wird auf einen geeigneten Untergrund meistens vollflächig verklebt. Diese hat die Vorteile, dass es zu einer geringeren Trittschallentwicklung kommt. Außerdem ist der Wärmedurchlaßwiderstand ist besser als bei einer schwimmenden Verlegung, da kein Isolier- oder Zwischendämm-Material vorhanden ist. Durch die vollflächige Verklebung wird das Quell- und Schwindverhalten stark reduziert.

  • Pflege und Oberflächenbehandlung

    Nach dem Verlegen eines hochwertigen neuen Parkettbodens sollte auf jeden Fall das richtige Finish aufgebracht werden, um das Holz vor Kratzern, Flecken und Schmutz zu schützen. Die oft gestellte Frage nach Öl oder Lack ist dabei meist Geschmackssache.

    Öl: Geölte Böden haben eine matte Oberfläche, die aktuell sehr im Trend ist. Durch das Öl wird die natürliche Struktur des Holzes betont. Wenn der Parkettboden mit einem Öl behandelt ist, verhindert dies weitestgehend das Eindringen von anderen Flüssigkeiten. Die Oberfläche ist offenporig und kann somit ungehindert Luftfeuchtigkeit aufnehmen und abgeben, was sehr gut fürs Raumklima ist. Außerdem wirkt die Oberfläche sehr natürlich. Ein geölter Boden ist immer empfindlicher und schmutzanfälliger als ein lackierter Boden. Das geölte Parkett sollte man, um es zu pflegen zwei bis dreimal im Jahr mit einem speziellen auf die Oberflächenbehandlung abgestimmten Pflegeöl nachbehandelt werden.

    Lack: Parkettboden der mit einem Lack versiegelt wurde, hat einen dauerhaften Schutz vor Abrieb und eindringender Feuchtigkeit. Der Lack bildet an der Oberfläche eine geschlossene und widerstandsfähige Schicht, die das Holz aber trotzdem weiter „atmen“ läßt. Meist wird für die Versiegelung des Parkettbodens ein Wasserlack verwendet. Die frisch aufgebrachte Versiegelung muss einige Zeit trocknen, bevor Sie wieder betreten werden kann und sollte ca. die ersten 14 Tage nur schonend benutzt werden. Die Reinigung ist unkompliziert. Staubsaugen oder Ausfegen reicht meist. Ab und zu sollte der Parkettboden nebelfeucht mit dementsprechenden Pflegemitteln gewischt werden. Iim Schnitt benötigt versiegeltes Parkett erst nach 10 bis 15 Jahren einen neuen Lack.

  • Wichtige Hersteller / Anbieter

    z. B. Bauwerk, Weitzer, Gunreben, OPW, Mafi für Parkettböden

    z. B. Bona, Pallmann für Oberflächenbehandlungen

  • Weitere Bilder / Impressionen

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